NaNoWriMo

Einmal im Jahr, im hübschen Monat November, findet der NaNoWriMo statt. Das heißt: 50.000 Wörter in einem Monat zu schreiben. Ca. 2000 Worte pro Tag (wenn man es ein wenig aufrundet) sind das. Und dieses Jahr bin auch ich mit dabei. Nicht zum ersten Mal, aber doch das erste „richtige“ Mal. Im Gegensatz zu meiner letzten Teilnahme (die eher spontan und aus Langeweile erfolgte), hat der NaNoWriMo dieses Jahr seinen Sinn für mich. Ich will meiner Schreibblockade entfliehen und mich endlich wieder auf mein liebstes, wichtigstes und großartigstes Hobby konzentrieren: das Schreiben (im Schreibrausch ;)) Bei nanowrimo.org habe ich mich angemeldet, meine Freunde wissen größtenteils bescheid (eine gute Entschuldigung, um das wöchentliche mit-Freunden-kochen zu verkürzen), mein Schreibtisch ist aufgeräumt, der Desktop meines Laptops auch. Und das Wichtigste: mein neues Projekt, das ich mir für den NaNoWriMo ausgesucht habe, ist hervorragend geplant. Nur noch ein wenig Recherchearbeit, ein Testdurchlauf heute abend (ob ich die 2000 Wörter schaffe und wie lang ich dafür brauche), dann kann es auch schon losgehen.

Einen Monat lang schreiben wie im Rausch, ohne Korrektur, ohne große Regeln, ohne Einschränkung. Was gibt es denn Schöneres?

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I don’t love you

Einfach

Manchmal ist es ganz leicht, zu vergessen, wo ich stehe,
denn „Zuhause“ ist ein relatives Wort, ein vergänglicher Ort
und noch viel mehr ist die „Heimat“ ein wunderschönes Gefühl.

Love’s not a competition but I’m winning

Lass es aus meinem Kopf verschwinden.
Dann hört das endlich alles auf.

*

The Innocent

...

Ein Stummfilm vor meinen Augen. So ist es immer, bevor das passiert, was passieren muss. Es ist vorbestimmt, es wiederholt sich. Ein Zyklus der Zeit, die Uhr bleibt nicht stehen. Viel zu schnell ging der Augenblick vorbei, schneller als all die Male zuvor. Auch heute vermag ich uns nicht einzufangen, sehe meine Chancen versiegen, das Fieber geht und der Frost hält Einzug.
Du bist nicht hier, so wie immer. Trotzdem verweilen meine Gedanken bei dir. Warum auch nicht, du bist doch meine Familie. Oder sollte ich lieber sagen: immer noch? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dich verlieren werde. Es ist nur ein Gefühl … das immer wieder Bestätigung findet.
Du bist wie der Wind auf meiner Haut. Durchflutend aber vergänglich. Erst raubst du mir den Atem, lässt mich verblüfft und zerrissen zurück, dann bleibt deine ewige Kühlung aus. Du bist wie das ewige Eis auf dem gefrorenen Wasser. Deine Zeit ist begrenzt, meine ebenso.
Doch dieser eine Kampf war anders als sonst. Ich bin in kürzerer Zeit mehr gewachsen als je zuvor, und nun blicke ich dem Ende entgegen. Eine Brise spielt mit meinen Haarsträhnen. Doch das bist nicht du, der mich dort lockt. Dieser eine Kampf war anders als jeder zuvor. Es ist das erste Mal, dass ich mir wünschte, wir hätten nicht gesiegt.

If you leave me

Bevor ich ganz tot ins Bett falle … Mein neuester Text :O
Ach ja, und das ist nicht sooo traurig. Eigentlich sind meine Texte nicht deprimierend/depressiv. Eher … melancholisch. Wollt‘ ich nur ‚mal gesagt haben!


If you leave me

Black is the beauty,
may you dance with me
through the night you call home.
Light above your skin,
thicker as smoother the sin
you count and keep.

The sharper your words
the easier things get heard.
Close to you I escape from you.
Wavery breath keeps turning it on,
louder and faster until it’s gone
and we surprisingly sleep.

If you leave me,
I kill what you left
and burn, burn
the skin you touched.

If you stay with me,
I fail consequentally
and fall, fall
that’s all I can get.

Loosing controle of you, can’t keep you, won’t keep you here.
Sorry, I can’t follow your lead, can’t figure you out.
Don’t heal me, there’s no need to be sorry for me.

If you leave me,
I kill what you left
and burn, burn
the skin you touched.

If you stay with me,
I fail consequentally
and fall, fall
that’s all I can get.

Sonnenblut

Sonnenblut

Sonnenlicht umhüllt
vage Schatten in mir.
Von Zweifeln bedrängt
ertrage ich die Stille hier.

Sonnenlicht zerfließt
in meinen Adern zart.
Im Dunkel wiederbelebt
lebe ich durch Göttersaat.

Sonnenlicht zermürbt
das Herz in meiner Brust.
Mein Blut verwelkt zu Sonnenblut,
hätt‘ ich es nur eher gewusst.

Entschuldigt, dass ich euch zurzeit mit altem Zeug quäle. Bei mir ist momentan einfach der Wurm im Schreibapfel drin.