Archive for the ‘OLIVIA ROTHEN’ Category

Nocheinmal umgezogen

Ich bin außerdem heute gerade umgezogen – Blogspot hat für mich von dem Lesersystem ein viel besseres Angebot und ist mit den Designs auch etwas freier. Ganz zufrieden bin ich noch nicht, aber na ja… auf jeden Fall könnt ihr mich jetzt hier finden:
http://herzvolumen.blogspot.com/

The Innocent

...

Ein Stummfilm vor meinen Augen. So ist es immer, bevor das passiert, was passieren muss. Es ist vorbestimmt, es wiederholt sich. Ein Zyklus der Zeit, die Uhr bleibt nicht stehen. Viel zu schnell ging der Augenblick vorbei, schneller als all die Male zuvor. Auch heute vermag ich uns nicht einzufangen, sehe meine Chancen versiegen, das Fieber geht und der Frost hält Einzug.
Du bist nicht hier, so wie immer. Trotzdem verweilen meine Gedanken bei dir. Warum auch nicht, du bist doch meine Familie. Oder sollte ich lieber sagen: immer noch? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dich verlieren werde. Es ist nur ein Gefühl … das immer wieder Bestätigung findet.
Du bist wie der Wind auf meiner Haut. Durchflutend aber vergänglich. Erst raubst du mir den Atem, lässt mich verblüfft und zerrissen zurück, dann bleibt deine ewige Kühlung aus. Du bist wie das ewige Eis auf dem gefrorenen Wasser. Deine Zeit ist begrenzt, meine ebenso.
Doch dieser eine Kampf war anders als sonst. Ich bin in kürzerer Zeit mehr gewachsen als je zuvor, und nun blicke ich dem Ende entgegen. Eine Brise spielt mit meinen Haarsträhnen. Doch das bist nicht du, der mich dort lockt. Dieser eine Kampf war anders als jeder zuvor. Es ist das erste Mal, dass ich mir wünschte, wir hätten nicht gesiegt.

Ein wenig Ordnung

Ich hab festgestellt, dass es hier wirklich hässlich ist – inklusive der gähnenden Leere. Also habe ich – ganz Frau – versucht, das irgendwie zu ändern. Ich hab keine Ahnung, ob das jetzt gelungen ist, aber so behalte ich es erstmal. Ein neues Design, das ich eigentlich recht hübsch finde. Schlicht und nicht so aufdringlich, das mag ich. Dazu habe ich mich jetzt der „Kategorien“-Möglichkeit bedient. Ich erläutere euch mal, was für Blogeinträge in welche Kategorie gehören…

In der „Blickwinkel“ Abteilung finden sich alle Beiträge, die etwas mit Grafiken und zeichnerischer Kunst zu tun haben, zum Beispiel, wenn ich was in der Art gebastelt habe, oder bei Berichten über meine Ausbildung, die sich auch in dieser Richtung abspielt.

Unter „Das Pattenkind“ finden sich eigentlich so gut wie alle Beiträge, die etwas mit meinem Alltag zu tun haben, oder totaler Müll von meiner Seite aus sind.

„Heartbeat“ beschäftigt sich mit meiner Leidenschaft zur Musik. Sowohl Musik hören, als auch machen, gehört dazu. Ich bin gespannt, wie sich diese Kategorie füllen wird, weil ich momentan zum Beispiel wenig Zeit für meine Musik habe. Das College hält mich ganz schön auf Trab und verbannt meine Gitarre in die staubige Ecke.

In der „Olivia Rothen“ Kategorie findet sich alles an, was mit dem Schreiberlein in mir und meinen Romanprojekten zu tun hat. Updates, Spoiler, Neuigkeiten, Autorengejammer … wird alles da zu finden sein!

Last but not Least sind die „Textwirbel“. Es kommt schon mal vor, dass ich irgendwas aufschreiben muss, ohne Sinn oder Verwendungszweck. Das kommt dann dort rein.

Ich hoffe somit, mehr Ordnung hier reinzubekommen und mich selbst dazu animieren zu können, wirklich mehr hier upzudaten ;P (Irgendwie verdeutscht worden, na ja…)

Cheers, Jul

Leseprobe von „Elysium“

Heute habe ich eine Leseprobe von meinem Buchprojekt „Elysium“ für euch! Viel Spaß beim Lesen :D

Kaum hatten Richard und die Prevampire sie allein gelassen, fielen Hectors Schultern nach vorne und müde, fast menschlich, strich er sich über die eingefallenen Augen.

»Culýe, bist du alt geworden«, schnaubte Morrighan, löste die Hände aus ihren Hüften und glättete ihrerseits ihr volles, schwarzes Haar. Trotz jedweder Anstrengung verlor es nie seinen Glanz und umrahmte stets wie ein Schleier ihr marmorfarbenes Gesicht. Hector schnaubte.

»Dass du noch immer den Heiligen huldigst, hätte ich mir denken können. In all den Jahren, in denen du geschlafen hast, hast du dich keinen Deut verändert.«

»Treue zur Heimat, zu deinem eigenen Blute, sollte für dich wesentlich wichtiger sein, Bastard«, entgegnete die Schwarzhaarige mit funkelnden Augen und schritt betont langsam und mit einem seichten Lächeln auf ihn zu. »Aber ich vergaß wohl, dass du mehr menschliches, schwaches Blut in dir trägst, als ich es jemals für nötig gehalten hätte.«

»Pass auf, was du sagst«, knurrte Hector und riss den Kopf herum, als sie von einer Sekunde auf die andere an seiner Seite erschien.

»Und ich soll dir glauben, dass du dich verändert hast?« Sie flüsterte und ihr Atem, eisig kalt wie der Tod, strich über sein Gesicht wie eine furchterregende Liebkosung. »Was ist aus dem einst so großen Krieger geworden, der seine Feinde nur zu gern auf silbernen Tellern seinen Gästen präsentierte? Er ist zu einem zahmen alten Herren geworden, der Menschenblut trinkt, das Blut von Sündigern nimmt und die Bewohner dieser fremden Welt rettet? Ich sage es zum letzten Mal, Hêric…« Sie benutzte seinen  Namen mit einer unverkennbaren Belustigung in der Stimme. »Du vergisst, wer du wirklich bist.« Ihre Hand strich zaghaft und kühl über seine Wange und sie sah, wie er mit sich kämpfte, wie er es schon immer getan hatte.

»Hêric starb schon vor langer Zeit. Glaube ja nicht, dass ich darauf hereinfalle.« Er wollte ihre Hand fort schieben, doch sie war schneller und umschloss mit ihr seinen Hals und hielt ihn an der Kehle gepackt.

»Hêric … Hector … wie auch immer sie dich nennen, ich kenne dich wirklich. Schließlich habe ich für zeitlose Ewigkeit dein elendes Lager geteilt«, zischte sie – und dann küsste sie ihn.

Claire packte den knurrenden Wolf an der Kehle und schleuderte ihn beiseite, als sei er leichter als eine simple Blüte. Ihr glühender Blick heftete sich auf das Bild, das sich in ihren Kopf brannte und sie nie wieder loslassen würde – und ihre Reaktion kam schneller, als sie es je für möglich gehalten hätte. Ihren Kopf benutzte sie nicht, es war ihr Herz, das die Befehle brüllte und ihre Gliedmaßen wenigstens einigermaßen koordinierte.

Mit der einen Hand stieß sie die schwarzhaarige Schönheit beiseite, mit der anderen packte sie Hector und baute sich wie ein Schutzschild vor ihm auf. Sie war nicht länger die schwangere Frau, nein, das Tier in ihr hatte die Kontrolle übernommen. Beschützerinstinkt gepaart mit der Wut eines liebenden Vampirs ließ ihren Körper lodern wie ein schwelendes Feuer, das man mit knusprigen Holzscheiten fütterte.

»Wage es noch ein Mal ihn anzufassen, Miststück, und ich schwöre dir, du wirst nie wieder einen deiner gierigen Finger rühren können.« Gezischelte Worte aus stark bebenden Lippen. Eine ungeahnte Wut blitzte in den bernsteinfarbenen Augen auf. Das einstige Braun hatte sich durch die Aufregung verflüchtigt und erhellt, bis es scheinbar fremde Iriden waren, die in dem Gesicht der wohlbeleibten Frau prangten. Morrighan schüttelte sich das rabenschwarze Haar aus dem Gesicht und die Finger strichen es glatt, als wäre es das gesträubte Gefieder eines Raben. Dann blickten ihre blutroten Augen finster zu der Schwangeren und die Lippen verzogen sich schlangenartig.

»Ach, das ist sie also«, murmelte sie gefährlich, doch jedes ihrer Worte war für die beiden Vampire vollständig zu verstehen. »Dein neues Weib.« Sie schnaubte. »Und sie droht mir, wie niedlich. Schwanger ist sie auch noch. Da hat der Mann, der Jahrhunderte lang keines seiner Kinder beachtete, also wieder vor, Schande in die Welt zu setzen.« Das Schwarz ihrer Augen traf Hector ebenso wie die hassdurchtränkten Worte. Sie lächelte und weiße Zähne, spitz und gefährlich, spalteten ihre blutroten Lippen.

Claires Hände zitterten, als sie langsam auf die Frau zutrat, die sie mit jeder Faser ihres Herzens verachtete. Egal, ob Stille in ihrer Brust wohnte, lebte ihr Herz doch  noch, im Gegensatz zu dem von der schwarzen Hexe, die einst Hectors Gefährtin gewesen war. Vor langer Zeit. Doch das Bild der beiden, wie sie sich küssten, riss alte Wunden auf und weckte in Claire den unstillbaren Instinkt, sich und Hector zu schützen. Ebenso, wie die Frucht ihrer Liebe, die still und heimlich in ihrem Leibe wuchs und im Gegensatz zu den Vampiren einen Herzschlag besaß.

»Glaub mir, ich werde meine Drohung wahr machen«, verließen die geknurrten Worte ihre Lippen und wurden nur zu penetrant von der Schwarzhaarigen ignoriert.

»Dann wollen wir doch mal sehen, was du zu bieten hast.« Morrighan stemmte ihre Hände in die Hüften, dann umkreiste sie blitzschnell die Schwangere und stand dicht hinter Claire, noch bevor diese herumschnellen konnte. Aus den Augenwinkeln bemerkte Morrighan eine Bewegung, doch da lag ihre Hand schon an dem pulsierenden Bauch der Schwangeren.

»War das ein kurzes Spiel«, lachte sie und grelles, weißes Licht durchflutete blitzartig den Wald, schoss zwischen den dunklen Bäumen entlang und in den gräulichen Himmel empor. Claire schrie. Doch als die Schwangere unter den Händen von Morrighan zusammenbrach, spürte die Täterin einen stechenden Schmerz. Claires Hand sank zu Boden, doch ein anderer hatte seine Krallen um Morrighans Hals gelegt, hielt sie gepackt und drückte sie unerbittlich zu Boden.

»Du…«, keuchte sie und seine pechschwarzen, leeren Augen verurteilten sie. »Wie … k-kannst-«, stieß sie hervor, doch die ungläubig gestammelte Frage verblasste auf ihren Lippen, silbernes Blut perlte aus ihren Mundwinkeln und rann ihre weiße, blanke Haut hinab. Und es war die Hölle, die sie empfing, während er ihr hinterher starrte, wie sie schreiend aus ihrem Körper gezogen wurde und sich in dem dick verwobenen Netz der Erdenmutter verfing.

Neustart

Ein neuer Start in einen neuen Abschnitt. Ganz plötzlich kam mir der Gedanke … gerade, als ich mir die persönliche Homepage von Diana Gabaldon durchgelesen habe -> mal wieder, nachdem ich bestimmt mehrere Monate nicht mehr draufgeschaut hab. Dabei schreibt sie da von so vielen interessanten Dingen. Zum Beispiel, ist ein weiteres Buch über Jamie und Claire geplant, & ich bin hell auf begeistert. Und das mitten im Unterricht.

Ein neuer Start also, mitten im Jahr, ohne Grund? Ohne Grund. Vielleicht, weil meine letzten Blogs alle im Sand verlaufen sind, ich mich psychisch momentan auf einer hormonellen Achterbahn befinde, und es Zeit wird, mich mitzuteilen. Auf eine andere Art, als sonst, und doch noch genau gleich. Denn eigentlich ändere ich mich so schnell, und doch wieder so wenig … das würde jetzt wohl zu sehr in psychologische Tiefen ausschweifen.

Dann fange ich einfach mal damit an, mich vorzustellen. Ich bin die Jul, ich bin knackige 17 Jahre alt und lebe in der nördlichen Gegend Deutschlands. Momentan mache ich eine Ausbildung im Nirgendwo zu was Unwichtigem, und danach möchte ich voraussichtlich Germanistik und Literatur studieren, um Lektorin zu werden. Jedenfalls ist das momentan mein Plan. In meiner Freizeit lese ich viel, verbringe meine Nachmittag starrend am PC und schreibe Bücher, Bin Moderator in einem Fanforum, spiele gerne Brettspiele (wenn auch selten), verbringe Zeit mit meiner besten Freundin, geh mit M. & L. zum Griechen, gackere & photografiere seit Neuestem unglaublich gern. Ab und zu zeichne ich sogar. Ab und zu. Aber auch nur, weil es was mit meiner Ausbildung zu tun hat. Meistens.

Wozu dient mir dieser Blog eigentlich? Er ist einer von vielen Versuchen, und soll diesmal nicht scheitern. Denn das habe ich wirklich zur Genüge satt. Hier soll ein Ort sein, an dem ich schreiben kann, manchmal ein wenig jammern, Neuigkeiten an Interessierte aussende und überhaupt eine Menge Schmarn fabriziere.

Seit die Woche angefangen hat, fühle ich mich etwas duselig. Abends bin ich müder als normal, morgens schlecht gelaunter als jemals sonst. Aber ich habe es bis jetzt überlebt, und meinem Schreibfluss bei „Elysium“ hat es momentan auch nichts Schlechtes getan. Mein neues Projekt beginnt auch langsam, sich zu einem festen Bestandteil zu entwickeln, und wenn ich meine Zeit nicht mit Emily & Richard, schlafe ich. Denn die Zwei halten mich wirklich Tag und Nacht in Schach (:

Heute Abend haben wir M&M mal ausgesperrt, meine Mitbewohnerin und ich, machen uns ’nen schönen Abend und bleiben bis 3 Uhr auf, weil um 4 unser Bus zur CEBIT fährt. Ich bin schon ganz gespannt, wie das so wird. Bericht folgt auf jeden Fall (:

Liv