Lass das Chaos nicht zu. Konzentration.

Jajaja, dass ich es noch schaffe, um diese Uhrzeit einen Blogeintrag zu verfassen, obwohl ich heute von 18-21.15 Uhr am Rechner saß und mir einen Wolf bei meinem NaNoWriMo-Projekt getippt habe … Mein Rücken tut auch schon gehörig weh (Anscheinend färben die Schmerzen von Èmile auf mich ab :P), aber müde bin ich nicht. Werde wohl -nach posten dieses Eintrages- noch ein wenig lesen. Auch wenn ich mich zurzeit nur schwer auf Dinge um mich herum konzentrieren kann.
Es fängt schon wieder an, dass ich während des Colleges über mein Projekt nachdenke. Einerseits hat das auch ‚was Gutes, ist nämlich ziemlich oft ziemlich langweilig. So fülle ich wenigstens den alltäglichen Gehirntot.

Ja, was soll ich über den NaNo berichten? Ich habe in der Nacht von Sonntag zu Montag angefangen, zusammen mit tausenden von Menschen auf der ganzen Welt. Punkt 0 Uhr wurde sich vor’s Dokument gesetzt und fabriziert, geflucht und natürlich getippt. Nach ca. 900 Wörtern merkte ich dann aber, dass sich meine Protagonistin (Greta) total falsch verhält. Sie hat wie in einem billigen Mittelalter-Roman gesprochen und war emotional ungefähr so reif wie ein Blatt Papier. Null. Nada.

Gut. Also hab ich einfach alles nochmal gelöscht und erneut angefangen (Da war es dann aber schon 1 Uhr morgens) … Natürlich habe ich die letzte halbe Stunde wie verrückt getippt, kam aber letztendlich auch nur auf 800 Wörter. Wenigstens musste ich diese nicht wieder löschen, die waren nämlich ganz okay. Ausbaufähig, aber das genügt für den NaNo vorerst auch. Überarbeitet wird später. 1.30 Uhr bin ich dann auch ins Bett (am nächsten Tag war ja College) und schlief über endlosen Grübeleien erst extrem spät (oder eher „früh“) ein.

Der Schultag war blabla, so wie immer. Nicht erwähnenswert. (Ihr dürft mich gern für einen Freak halten, aber ich bin in der Mittagspause tatsächlich nachhause gejoggt und hab mich hingesetzt, um 25 Minuten lang zu tippen und meinen Wordcount um 900 Worte hochzuschrauben. Ich hoffe, keiner meiner Kameraden aus dem College liest das. Ich hab niemandem erzählt, was ich während der mysteriösen Pause gemacht habe. War mir peinlich genug, aber in der Schule kann ich ja nicht schreiben & es hat mir so in den Fingern gejuckt (NaNo-Fieber))

Am Montag Abend habe ich die Wörter meines ersten Schreibtages dann noch auf die 3500 Wörter hochgepusht. Es lief wirklich außerordentlich gut. Das erste Kapitel hatte ich damit fertig. Recht kurz für meine Verhältnisse, aber da es mit Èmile weitergehen sollte, habe ich Greta ein eigenes, kurzes Einführungskapitel gewidmet und bin dann ins Bett.

Heute war ich wesentlich müder, als an meinem 5-Stunden-Schlaf Montag, obwohl ich schon 21 Uhr ins Bett gegangen bin. Der Tag schlich nur so dahin, ich musste ein paar Freunden absagen, da meine Mitbewohnerin krank ist und ich die Zeit für den NaNo nutzen wollte (Sorry. Ich hab euch gewarnt. Der November ist wichtig.) … Nun ja, und heute lief es anfangs ebenfalls holprig (kein Wunder, ich hab vor dem NaNo seit 3 Monaten kein einziges, vernünftiges Wort geschrieben, war total aus der Übung und vielleicht auch noch nicht sonderlich bereit für ein neues Projekt …) aber dann war der Knackpunkt, wie wir ihn mal liebevoll nennen wollen, da & alles ging wie im Rausch aus mir hinaus und auf das virtuelle Papier. Es war toll.

Ebenso wie Greta hat sich der Èmile anfangs sehr bockig angestellt. Es war schwierig, mich in seine Haut einzufinden, aber letztendlich hab ich ihm so lang im Nacken gesessen, bis er aufgehört hat, rumzumeckern und wir endlich einer Meinung waren. Ist auch schwierig mit den Charakteren heutzutage. Na ja, es lief super (: Wie schon gesagt. Ich bin dann mal im Bettchen. Melde mich morgen oder so wieder. (Ich rede schon wieder viel zu gern über mein Projekt. Na besser, als wenn ich im College jemanden damit nerven würde :S)

Jul

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